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Kopfschmerzen TOP 10 
- Spannungskopfschmerz - Allgemeines
- Wie ist das menschliche Gehirn eigentlich aufgebaut?
- Übersicht der häufigsten Kopfschmerzformen
- Unterscheidungen der einzelnen Kopfschmerzformen
- Cluster–Kopfschmerz - Allgemeines
- Wann wende ich mich an einen Arzt?
- Was sind Kopfschmerzen und wie verlaufen sie?
- Wie findet der Arzt heraus, an welcher Kopfschmerzform ich ...
- Migräne - Allgemeines
- Führung eines Kopfschmerztagebuch bzw. Kopfschmerzkalender
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Kopfschmerzen News 
Alles was Sie über Kopfschmerzen wissen sollten 
kopfschmerzen.net liefert viele Antworten zum Thema Kopfschmerzen:
- Was sind Kopfschmerzen?
- Wann wende ich mich an einen Arzt?
- Welche Behandlungen wendet der Arzt an?
- Was sind die häufigsten Kopfschmerzformen?
- Was sind Kopfschmerzen und wie verlaufen sie?
- Wie kann ich als Migräne–Patient mein Leben einfacher gestalten?
- Wie findet der Arzt heraus, an welcher Kopfschmerzform ich leide?
- Welche Schmerzmittel sind effektiv gegen Spannungskopfschmerzen?
Desweiteren haben Sie auch die Möglichkeit Fragen zu stellen.
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Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen 
Nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. leiden mindestens drei Millionen Deutsche täglich unter Kopfschmerz. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um ein höchst individuelles Phänomen, was Ursachen, Dauer, Intensität und Begleiterscheinungen betrifft. Laut der Weltgesundheitsorganisation beläuft sich die Anzahl der bisher erforschten Kopfschmerzarten auf 243. Daher ist es nicht immer einfach, die im Einzelfall geeignete Behandlung zu finden.
Mediziner unterteilen die zahlreichen Kopfschmerzarten grob in Spannungskopfschmerz, Migräne und Clusterkopfschmerz. Clusterkopfschmerz wird als ein bohrendes, halbseitiges Stechen im Augen-, Stirn- und/oder Schläfenbereich wahrgenommen. Migräne hingegen äußert sich als einseitiger, pulsierender Schmerz, der sich bei körperlicher Anstrengung verstärkt. Typische Merkmale sind außerdem das zusätzliche Auftreten von Übelkeit und Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit. Spannungskopfschmerz, die am weitesten verbreitete Kopfschmerzart, geht meist vom Nacken aus und verursacht einen dumpfen Druck, der sich über den ganzen Kopf erstrecken kann.
Meist entwickeln die Ärzte bereits in einem ausführlichen Gespräch mit den Patienten einen konkreten Verdacht, um welche Form von Kopfschmerz es sich handelt. Für den genauen Befund können unter anderem moderne bildgebende Verfahren wie Computertomografie (CT), Kernspintomografie (MRT), Röntgenuntersuchungen oder Angiografie (Methode zur Darstellung der Hirngefäße) herangezogen werden.
Aus therapeutischer Sicht gilt: Die Betroffenen sollten nicht gleich zu Tabletten greifen, um den Beschwerden Herr zu werden. Häufig wirken schon alte Hausmittel Wunder. Hilfreich sind Ruhe und Wärme, beispielsweise in Form eines warmen Bades. Sanfte Gesichtsmassagen können ebenfalls Linderung verschaffen. Einige Patienten schwören auch auf Kältepackungen für den Stirn- und Schläfenbereich. Nur wer mit solchen Methoden keine Besserung erzielt, sollte es mit leichten Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen versuchen.
Davon abgesehen wirkt sich ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf, ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung grundsätzlich positiv auf jede Form von Kopfschmerz aus. Auch Entspannung sollte nicht vergessen werden. Für den gezielten Stressabbau eignen sich zum Beispiel progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Autogenes Training.
Kopfschmerzen und alternative Heilmethoden 
Wer an immer wiederkehrenden Kopfschmerzen (Kopfweh) oder Migräne leidet der kann sich entweder mit Schmerzmitteln behelfen oder nach alternativen Heilmethoden suchen. Eine dieser Methoden findet sich in der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), dort werden die Ursachen von Beschwerden in der Störung oder der Blockade der Meridiane gesucht die den Körper durchziehen.
Nach der Chinesischen Medizin rühren der Kopfschmerz und die Migräne von einer Stauung bzw. einer Blockade des Qi in den Yang Meridianen des Kopfes her. Je nach Schmerzcharakter spricht der Fachmann von Schwäche oder Füllestörungen. So wird der Kopfschmerz bei einer Füllestörung als drückend und pochend empfunden, so als würde der Kopf platzen. Bei einer Schwächestörung geht er jedoch mit allgemeiner Benommenheit, Müdigkeit und niedrigem Blutdruck einher.
Durch eine Akupunktur Therapie sollen diese Blockaden beseitigt und das Qi wieder zum Fließen gebracht werden. Traditionell wird die Akupunktur in China schon seit über 2000 Jahren angewandt, bei uns ist diese Form der Behandlung erst seit relativ kurzer Zeit anerkannt. Immer mehr Schulmediziner erkennen die Wirksamkeit und wenden die Akupunktur bei der Heilung und Linderung vieler Beschwerden an.
In der Regel werden 2 Behandlungen in der Woche durchgeführt, in Serie von 10 bis 12 Behandlungen. Dann erfolgt eine Pause von 2 bis 3 Wochen. Da auch immer mehr Krankenkassen von den Erfolgen überzeugt sind, übernehmen sie immer öfter die Kosten dafür.
Ehe der Schmerzgeplagte über Wochen und Monate immer mehr Schmerzmittel (Analgetika) zu sich nimmt, sollte die Akupunktur als Alternative in Erwägung gezogen werden. Durch zahlreiche Studien ist erwiesen dass die regelmäßige Einnahme von Schmerztabletten die Beschwerden eher noch verstärkt als sie dauerhaft zu lindern.
Kopfschmerzen 
Wer öfter unter Kopfschmerzen leidet, ist in seinen Aktivitäten oft sehr eingeschränkt, denn diese Form der Schmerzen kann äußerst quälend sein. Hierbei unterscheidet man aber zwischen zwei Grundtypen von Kopfschmerzen, den primären und den sekundären Kopfschmerzen.
Bei den primären Schmerzen handelt es sich um die Spannungskopfschmerzen, oder um die Migräne. Kommt es wegen falscher Körperhaltung oder unter Stress zu Kopfschmerzen, so treten die Schmerzen meist halbseitig auf. Hier können Massagen oft schon helfen die Anspannung und damit die Schmerzen zu beseitigen. Meist hilf es schon sich den Arbeitsplatz anders einzurichten und so Fehlhaltungen zu korrigieren.
Ein weiterer Faktor der zu Kopfschmerzen führen kann, ist ein Mangel an Flüssigkeit. Menschen die am Tag zu wenig trinken, leiden öfter darunter. Sie sollten immer darauf achten genug zu trinken, so kann vermieden werden, dass es zu Schmerzattacken kommt. Rauchen und Alkohol gelten ebenfalls als klassische Schmerzauslöser, der Kater nach einer durchzechten Nacht ist hierfür das beste Beispiel.
Anders ist es bei der Migräne, hier wirken oft nur Schmerzmittel lindernd. Migräne ist eine der schlimmsten Kopfschmerzarten. Denn sie geht mit Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit einher. Oft kommt es auch zu Sehstörungen, wie Flimmern vor den Augen.
Treten Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Begleiterkrankungen oder nach Unfällen auf, so spricht man hier von sekundären Kopfschmerzen. Sie können als Begleiterscheinung bei Unfällen, auf eine Verletzung der Halswirbelsäule hinweisen. Aber ebenso wenn ein Schlaganfall auftritt, oder ein Gehirntumor vorliegt. Daher ist es bei länger andauernden oder sehr heftigen Kopfschmerzen angeraten, einen Arzt aufzusuchen, der die genaue Ursache abklärt.
Die Ursache von Kopfschmerzen ist sehr vielfältig, so kann der Schmerz von den Zähnen ebenso herrühren wie von hormonellen Schwankungen. Wer öfter und Kopfschmerzen leidet, sollte sich die Anlässe notieren und alles was zu dem Anfall geführt haben kann, oft hilft ein Schmerztagebuch die wahren Ursachen zu finden.
Spannungskopfschmerzen & Clusterkopfschmerzen 
Fast jeder Erwachsene leidet gelegentlich unter sogenannten Spannungskopfschmerzen. Diese gehen meist von der Nackenregion aus und sind oft das Ergebnis einer schlechten Haltung oder einer einseitigen Belastung. Der Schmerz wird als dumpf und drückend empfunden und ist oft nicht genau lokalisierbar. Diese Art von Kopfschmerz wird als primärer Schmerz bezeichnet, denn er ist wie Migräne oder Cluster–Kopfschmerzen nicht auf eine Erkrankung des Gehirns, oder auf die Einnahme bestimmter Substanzen zurück zu führen.
Eine Begleiterscheinung dieser Beschwerden sind häufig auch Schlafstörungen, was auf eine allgemeine körperliche oder seelische Anspannung schließen lässt. Die Ursache der Schmerzen beruht auf einer angeborenen oder erworbenen niedrigeren Schmerzschwelle im Gehirn. Diese sinkt durch chronische Belastungsfaktoren wie Eigen oder Fremdüberforderung. Es wird von Experten aber auch darüber diskutiert ob eine Störung im schmerzverarbeitenden System des Gehirns dafür verantwortlich sein könnte.
Zeitgenossen die nachts mit den Zähnen knirschen sind oft auch mit Spannungskopfschmerzen belastet. Das Knirschen ist fast immer Ausdruck einer inneren Anspannung die sich so Luft verschafft. Bei der Behandlung dieser Form der Kopfschmerzen kann es hilfreich sein, Techniken zu erlernen die zur Entspannung führen. Wobei die Muskelentspannung nach Jacobsen besonders effektiv ist, dabei werden die betroffenen Partien des Körpers zunächst bewusst angespannt und dann wieder entspannt.
Als gute Hausmittel haben sich warme Umschläge bewährt, diese wärmen und entspannen die Muskeln. Auch Massagen oder Einreibungen mit Pfefferminzöl haben sich als lindernd erwiesen. Wer einen Föhn besitzt kann diesen auch für die Behandlung gegen die Schmerzen einsetzen, dabei aber unbedingt einen Abstand von 30 cm zur Haut einhalten.
Schmerzmittel in Form von Tabletten sollten nur kurzzeitig eingenommen werden, denn wie bei allen Medikamenten ist eine längere Einnahme nur unter Aufsicht eines Arztes ratsam.
Migräne 
Bei etwa 15-20% der Patienten treten auch visuelle Störungen auf, die einen Anfall ankündigen, diese sehen eine Aura vor den Augen. Dieser zu Beginn kleine flimmernde Punkt kann nach wenigen Minuten das gesamte Gesichtsfeld einnehmen ehe er wieder verschwindet.
Bei Kindern äußern sich die Anfälle mit starker Übelkeit, Schwindel und Erbrechen. Nicht immer treten dabei auch Kopfschmerzen auf. Wenn doch dann empfinden Kinder den Schmerz, im Gegensatz zu Erwachsenen, oft beidseitig.
Die Dauer eines solchen Anfalls variiert stark, der zum Teil äußerst quälende Zustand kann von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen anhalten. Viele ziehen sich in dieser Zeit in ein abgedunkeltes Zimmer zurück und vermeiden alles was den Anfall und die Schmerzen noch verstärken könnte.
Die genauen Ursachen der Migräne sind trotz umfassender Forschung und vieler Studien bis heute nicht zu erklären. Oft treten innerhalb einer Familie gehäuft Fälle von Migräne auf, hier wir eine gewisse genetische Veranlagung vermutet. In der Regel sind mehr Frauen als Männer davon betroffen was einen Einfluss der Hormone auf den Ausbruch der Anfälle vermuten lässt. Häufig lösen auch bestimmte Substanzen oder Situationen (Trigger) die Schmerzattacken aus. Dies lässt sich durch Aufzeichnungen, ähnlich einem Tagebuch, über einen gewissen Zeitraum ermitteln. Sind die Auslöser bekannt können sie so weit möglich vermieden werden.
Die Pharmazie hält eine Vielzahl von effektiven Schmerzmitteln bereit, wobei diese immer von einem Arzt verschieben werden sollten. Zum Teil sind Mittel gegen Migräne auch verschreibungspflichtig, da sie nicht ohne Nebenwirkungen sind.
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