Apps gegen Migräne und Kopfschmerzen

Fluch oder Segen: die Verwendung von Apps gegen Migräne und Kopfschmerzen durch spezieller Kopfschmerz- und Migräne-Apps. Kopf- und Migräneschmerzen sind die zweithäufigsten Schmerzerkrankungen, die es in der heutigen Zeit gibt. Die modernen Therapieformen können dabei von sogenannten Kopfschmerz-Apps unterstützt werden. Bei leichtem Kopfschmerz können sie sogar frühzeitig helfen und eine Verschlimmerung der Schmerzen verhindern. Wie die Kopfschmerz-Apps dabei genau vorgehen, welche es gibt und wie sie sogar bei Migräne helfen können, erklärt der folgende Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Die Vorgehensweise von Migräne- und Kopfschmerz-Apps

Wer heute Kopfschmerzen hat, der geht nur noch selten zum Arzt. Viel eher wird zu verschiedenen Schmerzmitteln gegriffen, die für kurze Zeit Linderung verschaffen. Doch eben nicht auf Dauer. In der Regel treten Kopfschmerzen immer wieder auf und die Einnahme der Medikamente bringt auch Nebenwirkungen mit sich. Viele Betroffene wünschen sich daher nützliche Alternativen und greifen immer häufiger auf sogenannte Migräne-Apps zurück. Im digitalen Zeitalter auch definitiv die kostengünstigere Alternative zu Schmerztabletten.



Zunächst helfen die Apps dabei, die genaue Ursache der Kopfschmerzen herauszufinden. Anschließend versorgen sie die Betroffenen mit zahlreichen Infos und Tipps, die erneuten Kopfschmerzattacken vorbeugen sollen. Mit Hilfe eines Schmerz-Tagebuchs, werden auftretende Symptome schriftlich festgehalten und erleichtern somit die genaue Diagnose. Äußere Einflüsse, wie zum Beispiel das Wetter, können ebenfalls in dem Tagebuch aufgezeichnet werden.

Kritische Betrachtung der Verwendung digitaler Medien bei Kopfschmerz

 

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass die Verwendung digitaler Medien die Entstehung von Migräne und Kopfweh begünstigen kann. Nun stellt sich die berechtigte Frage, warum genau in diesem Fall die Verwendung einer App hilfreich sein soll? Zunächst einmal wird die App ja nicht stundenlang benutzt und somit nicht häufiger als die normale Verwendung digitaler Medien. Zudem arbeiten die Apps auch eher präventiv, weshalb sie während einer tatsächlichen Migräne-Attacke nicht genutzt werden müssen. Dennoch ist die generelle Empfehlung des reduzierten Konsums digitaler Medien richtig, worauf sogar innerhalb der Apps konkret hingewiesen wird.

Kurze Vorstellung der besten Migräne-Apps im deutsch-sprachigen Raum

Apps gegen Migräne und Kopfschmerzen

 

M-Sense App

Die sogenannte „M-Sense App“ wurde zur Unterstützung von Spannungskopfschmerzen und Migräne entwickelt. Bei der Anwendung werden zunächst die individuellen Ursachen analysiert. Danach werden dem Nutzer verschiedene Strategien vorgeschlagen, die neuen Attacken effektiv vorbeugen soll. Die Basic-Version der App ist kostenfrei, die mögliche Therapiebegleitung hingegen kostenpflichtig.

Migräne-App

Die „Migräne-App“ wurde von der Schmerzklinik Kiel in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Kopfschmerzbehandlungsnetz und der Techniker Krankenkasse entwickelt. Die App zeichnet den gesamten Schmerzverlauf des Betroffenen auf und fügt mögliche Auslöser automatisch hinzu (zum Beispiel Wetterveränderungen). Sie verfügt auch über ein Überdosierungs-Warnsystem, was bei der Verwendung von Schmerzmitteln entscheidenden Vorteil hat. In regelmäßigen Abständen werden dem Nutzer neue Infos und aktuelle Nachrichten zur Schmerzbehandlung zur Verfügung gestellt. Der sogenannte Kopfschmerzcoach steht innerhalb der App ebenfalls zur Verfügung und vermittelt digitale Präventionstipps.

Fazit Kopfschmerz- und Migräne-Apps

Sicher sind Kopfschmerz- und Migräne-Apps kein Heilmittel und verschaffen auch keine konkrete Schmerzlinderung. Dennoch können sie bei der eigentlichen Schmerzbehandlung mehr als unterstützend wirken. Dabei geht es vor allem um die präventive Arbeit, also dem vermeiden neuer Kopfschmerz- oder Migräneattacken. Zudem helfen sie den Betroffenen bei der richtigen Diagnosestellung und warnen vor möglichen Auslösern (zum Beispiel Wetterumschwünge). Die Verwendung der Apps sollte im gesundheitlichen Rahmen bleiben, damit sie nicht selbst zum Auslöser werden!



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.