Kopfschmerzen in Zeiten der Corona-Pandemie

Die andauernde Corona-Pandemie bringt viele Menschen an ihre Grenzen. Einige haben Angst vor einer Covid-19-Infektion und sind sich unsicher, inwieweit sie gefährdet sind oder ob sie möglicherweise schon mit Covid-19 infiziert waren. Wenn Krankheitssymptome auftreten, wird diese Sorge noch größer. Leider leiden derzeit auch wieder unzählige Menschen an der unliebsamen Frühjahresmigräne. Wer in Zeiten der Pandemie auch noch von Kopfschmerzen geplagt wird, muss diese nicht nur in den Griff bekommen, sondern sich zudem fragen, ob es sich dabei tatsächlich um Frühjahresmigräne oder um eine Corona-Infektion handeln könnte.

Kopfschmerzen als Symptom einer Covid-19 Infektion

Kopfschmerzen als Symptom einer Covid-19 Infektion

Wer in Zeiten von Corona von Migräne heimgesucht wird, der fragt sich oft, ob es sich dabei um Symptome einer COVID-Erkrankung handeln könnte. Bei dieser Fragestellung können Wissenschaftler jedoch Entwarnung geben, denn Migräne gehört bislang nicht zu den typischen Anzeichen einer COVID-Infektion. Die auffälligsten Anzeichen sind Husten, Fieber, Atemprobleme, Schnupfen sowie Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns. Kopfschmerz tritt hingegen eher selten, und zwar in 6 bis 15 % aller Fälle auf. Die Mehrheit der Befragten gab bei einer Studie zudem an, bereits vor der Erkrankung regelmäßig unter Migräne gelitten zu haben. Viele der an Covid erkrankten beschreiben, dass die Art der Migräne jedoch „anders“ ist als sonst. Ob es sich dabei um einseitige oder beidseitige, um Spannungs- oder Cluster-Kopfschmerzen handelt, ist jedoch so individuell und verschieden, wie alle anderen Kopfschmerzarten auch. Kopfschmerzsymptome können aus einer Vielzahl unterschiedlicher Ursachen hervorgehen, welche mit einer COVID-Erkrankung überhaupt nichts zu tun haben. Somit weisen Kopfschmerz-Attacken nur sehr selten auf eine Infektion mit Covid hin.



Wie Sie Ihr Immunsystem stärken und Kopfschmerzen vorbeugen können

Nutzen Sie die Zeit der Pandemie und widmen Sie sich Ihrem Immunsystem! Der Gesundheit etwas Gutes zu tun, hilft nicht nur, COVID und Kopfschmerz, sondern auch anderen Krankheiten vorzubeugen. Gleichzeitig helfen die folgenden Tipps dabei, Kopfschmerz zu behandeln und Herr über die Situation zu werden.

Bewegung und Stressreduktion

Unser Immunsystem wird vor allem dadurch geschwächt, dass wir uns vermehrten Stressfaktoren aussetzen. Versuchen Sie deshalb, Ihr Stresslevel zu reduzieren, gönnen Sie sich viel Ruhe und Bewegung an der frischen Luft. Ein Spaziergang im freien hilft zudem, eine bereits vorhandene Migräne abzumildern.

Abwechslungsreiche und gesunde Ernährung

Auch wenn Sie es vermutlich schon 100 Mal gehört haben: Gesunde Ernährung ist das A und O! Essen Sie abwechslungsreich und achten Sie auf möglichst viele vitaminreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse.

Vitamin D Haushalt erhöhen

Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Vitamin D Haushalt zu erhöhen. Vitamin D stärkt nicht nur die Immunabwehr, sondern auch die Knochen und unsere Muskelkraft. Da der Körper es nicht selbst herstellen kann, muss es über die Ernährung oder das Sonnenlicht zugeführt werden. Gerade in den Wintermonaten leiden die meisten Menschen jedoch an einem Mangel dieses Vitamins. Doch das muss nicht sein! Den Vitamin D Haushalt können Sie auf zahlreiche Arten und Weisen erhöhen. Gehen Sie öfters nach draußen und tanken Sie so viel Licht wie nur möglich. Planen Sie in Ihre Ernährung häufiger Fisch und Milchprodukte ein. Nicht zuletzt helfen Nahrungsergänzungsmittel, den Bedarf an Vitamin D ausreichend zu decken. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Hausarzt dazu beraten.

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Neue, ganz heftige Kopfschmerzen sollten ärztlich untersucht werden. Ebenso sollten Sie eine Ärztin, einen Arzt aufsuchen, wenn Sie zudem Symptome haben wie Schwindel, Fieber, hoher Blutdruck oder neurologische Ausfallsymptome.

Übrigens: Wissenschaftliche Daten von Corona-PatientInnen, die in Klinken behandelt wurden, zeigen, dass es (zum aktuellen Zeitpunkt) keinen speziellen Corona-Kopfschmerz gibt.


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Ein Gedanke zu “Kopfschmerzen in Zeiten der Corona-Pandemie

  1. Erstmal an alle ein herzliches Hallo! Bestimmt geht es Ihnen im Moment wie vielen Menschen in letzter Zeit. Sie fühlen sich eingeengt, eingesperrt, hadern mit ihrem Schicksal und hoffen weiterhin, dass wir unsere sogenannte Normalität bald wieder Schritt für Schritt zurückerhalten. Zum ersten Mal in all den Jahren wird jeder Einzelne von uns im wahrsten Sinne des Wortes auf sich selbst zurückgeworfen: Auf die wunden und verletzlichen Seiten unseres Selbst. Vor dieser Pandemie hatten wir alle zahlreiche Möglichkeiten uns von uns all dem, uns selbst abzulenken: Möglichkeiten gab es ohne Ende. Und heute? Heute werden wir mit Themen konfrontiert, die wir sonst stets gekonnt (oder sollte sich sagen ignorant?) zur Seite geschoben haben nach dem Motto: „Ich sehe nur das was ich sehen will. Ich sehe die Welt wie sie mir gefällt und lenke meine Aufmerksamkeit gekonnt auf alles mögliche da draußen, aber bestimmt nicht auf mich selbst, in mich selbst!“ Eine Selbstschutz-Strategie die nur eine Zeit lang funktioniert? Sich mit angenehmen Themen im Außen auseinanderzusetzen ist natürliich zunächst erstmal einfacher, weil angenehmer, klar.

    Tja, und heute sitzen wir alle in einem GummiBoot, begreifen aufeinmal wie abhängig, klein, verletzlich und zart wir in eigentlich sind. Und die fehlenden Möglichkeiten uns von den eigentlich großen Themen unseres Lebens, uns selbst abzulenken, führt zwangsläufig zu einer Überflutung, Überforderung, weil uns all die Gefühle, die wir „gekonnt“ weggedrückt haben uns einholen:

    Ängste
    Einsamkeit
    Sorgen
    Verzweiflung
    Wut

    Viktor Frankl sagte damals: Nicht wir haben dem Leben Fragen zu stellen! Das Leben stellt uns Fragen und wir haben darauf zu antworten!

    Ich habe vor einiger Zeit damit angefangen, diese unangenehme Coronaphase mit einem Lockdown nach dem anderen als Chance für mich und mein Leben zu begreifen. Wo ich zuvor gerne meine eigene Schwächen auf andere projeziert habe, versuche ich heute meine Schwächen zu akzeptieren. Wo ich in all den Jahren zuvor gerne die Schuld an andere verteilt habe, habe ich den Begriff „Schuld“ aus meinem Vokabular entfernt und gelernt, dass alles im Leben auch immer zwei Seiten hat und es mindestens so viele Perspektiven auf dieser Welt gibt, wie Menschen. Ja okay, zugegeben: Das macht vieles im ersten Schritt erstmal nicht leichter…aber mit der Zeit fühlte ich mich befreiter. Seither kümmere ich mich regelmäßig um mich und widme mich meinen Gefühlen indem ich Ihnen täglich Raum gebe.

    Keine Ahnung, warum ich das alles hier auf eine Kopfschmerzseite schreibe, aber ich wünsche mir für Sie, dass Sie sich nicht als Opfer Ihrer Umstände begreifen, sondern auch in so einer beschissenen Zeit Handlungsfähig sind, indem Sie erkennen, dass die richtige Veränderung für ein besseres Leben von Ihnen ausgehen muß!

    Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und viel Gesundheit!

    Martiin

    PS: An die Administratoren hier, es wäre schön, wenn Sie meine Worte nicht einfach löschen würden! Vielen Dank!

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