Kopfschmerzen und Ernährung: Kann man den Brummschädel einfach „wegfuttern“?

Ganz so einfach ist leider nicht: So wenig, wie es Wunder-Lebensmittel gibt, die die Pfunde schmelzen lassen, so schwer ist es, Kopfschmerzen mithilfe bestimmter Nahrungsmittel direkt zu bekämpfen. Dennoch verhält es sich so, dass ein Mangel an bestimmten Mineralien und Vitaminen durchaus Kopfschmerzen auslösen kann. Sehr wichtig sind beispielsweise Vitamin B2 und Magnesium. Vitamin B2 – auch bekannt als Riboflavin – unterstützt im Gehirn den Aufbau von Nervenbahnen. Magnesium hingegen sorgt für eine höhere Leistungsfähigkeit im Oberstübchen.

[adsenseyu1]Vieles spricht zudem dafür, dass es individuelle Empfindlichkeiten gibt, die Auslöser für Kopfschmerzen sein können. Um sie zu entdecken, hilft vor allem die Selbstbeobachtung. Viele Menschen – insbesondere Migränepatienten – erleiden eine Schmerzattacke, wenn sie unregelmäßig essen. Daher gilt für alle Kopfschmerzpatienten: Bloß keine Mahlzeit ausfallen lassen! Am besten ist es, alle zwei Stunden für Nahrung sorgen, denn so vermeidet man ein Energiedefizit der Nervenzellen.

Am besten eignen sich dafür komplexe Kohlenhydrate, wie sie beispielsweise in Kartoffeln oder Vollkornprodukten stecken. Lebensmittel aus Vollkorn beinhalten darüber hinaus viel Vitamin B2. Um die Magnesiumaufnahme zu unterstützen, empfehlen sich außerdem Naturjogurt und Kefir.  Wer dem Jogurt eine fruchtige Einlage aus getrockneten Datteln, Aprikosen und Rosinen zufügt, hat noch einmal etwas gegen Kopfschmerzen getan: Denn diese Früchte enthalten natürliche Salicylsäure – der Stoff, der sich auch in Schmerzmitteln wie Aspirin befindet.

Unverzichtbar bei allem: Ausreichend trinken – sonst verdickt das Blut regelrecht. Bei Mineralwasser lohnt es sich, einmal einen Blick auf das Etikett zu werfen, denn einige Mineralwasser haben einen besonders hohen Anteil an Magnesium.

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