Wie behandelt man Migräne-Attacken während der Schwangerschaft?

Durchaus kommt es öfters vor, dass Migräne-Patientinnen während der Schwangerschaft durch die Hormonumstellung gar keine Anfälle haben oder sogar nach der Schwangerschaft von der Migräne „geheilt“ sind.  Aber genauso oft kommt es vor, dass Schwangere gerade während der Schwangerschaft unter sehr starker Migräne leiden. Dies ist ein relativ großes Problem, da Medikamente in dieser Zeit weitgehend vermieden werden sollte. Andererseits ist solch eine Migräne-Attacke für das Ungeborene ein ziemlicher Stressauslöser.

Es sollten im ersten Drittel der Schwangerschaft nur im äußersten Notfall und natürlich nach Rücksprache mit dem Arzt Medikamente eingenommen werden. Da sich bei dem  Embryo in den ersten 3 Monaten alles Lebenswichtige entwickelt.

Ab dem zweiten Drittel können in der Regel die so genannten „kleinen“ Analgetika, wie Paracetamol, eingenommen werden.

Während der Schwangerschaft sollte vor allem auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure, z. B. Aspirin®, und auf Triptane verzichtet werden!!!

ACHTUNG: Suchen Sie vor der Einnahme von Medikamenten immer zuvor einen Arzt auf, um Ihr Ungeborenes nicht zu schaden!!!

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