Kopfschmerzen durch Funk und Elektrosmog

WLAN ist für viele Internet-Nutzer ein wahrer Segen. Elektrosensible Menschen leiden jedoch teilweise heftig darunter: Sie klagen über Kopfschmerzen, Unwohlsein, Schlafstörungen und neurologische Beeinträchtigungen. Generell kann Funk und Elektrosmog (Handy, Tablet, usw) zu Kopfschmerzen, Ein- und Durchschlafproblemen, Allergien und einem schwachen Immunsystem führen. Doch wie kann man sich davor schützen?

[adsenseyu1]Das Schlafzimmer ist der wichtigste Raum im Haus, denn im Bett verbringen wir rund ein Drittel unseres Lebens. Alle nächtlichen Störeinflüsse wirken sich besonders schädlich auf die Gesundheit aus, da nachts die Funktionen des Stoffwechsels und das Immunsystems herabgesetzt sind. Bei Störeinflüssen führt die notwendige nächtliche Regenerationsphase nicht zu der erforderlichen Erholung. Daher gilt: Wenigstens das Schlafzimmer sollte frei von Schadstoffen und Elektrosmog sein.

So sollten sich am besten keine Steckdosen und elektrischen Leitungen am Kopfende des Bettes befinden. Ein Elektriker kann bei Bedarf über spezielle abgeschirmte Kabel und Steckdosen informieren. Des Weiteren gilt es, elektrische Geräte wie Radiowecker, Stereoanlage, Laptop oder Funk-TV aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

Ebenso ist es wenig ratsam, ein Smartphone mit Weckfunktion zu verwenden. Mechanische Wecker haben zwar manchmal den Nachteil, dass sie hörbar ticken – doch diese strahlen wenigstens nicht.

Sehr wichtig ist es außerdem, das WLAN-Modem aus dem Zimmer zu verbannen. Auch in angrenzenden Räumen kann es seine schädliche Wirkung noch entfalten. Bisweilen haben elektrosensible Menschen sogar Kopfschmerzen und andere gesundheitliche Beschwerden, weil in der Nachbarwohnung ein WLAN-Gerät betrieben wird. In diesem Fall kann man dann nur auf das Verständnis der Nachbarn hoffen, wenn man sie bittet, das Gerät nachts möglichst auszuschalten.

Kopfschmerzen durch Funk und Elektrosmog
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3 Gedanken zu “Kopfschmerzen durch Funk und Elektrosmog

  1. Kurz und knackig zusammengefasst habt ihr in diesem Artikel die Auswirkungen von Elektrosmog! Schön geschrieben! Beim Thema Bett fehlt mir persönlich jedoch ein wichtiges Detail: Metall im und am Bett kann den bestehenden Elektrosmog verstärken – allein eine Federkernmatratze bündelt vorhandene Strahlung und gibt sie direkt und verstärkt auf den Schläfer wieder ab! Vielleicht könnt ihr dies noch in eurem Artikel berücksichtigen.

  2. Ein Funk-Wecker ist nicht ratsam? Ein Funk-Wecker FUNKT nicht, entgegen dem Namen, sondern er empfängt nur Funkwellen, ähnlich einem Radio. Ist also absolut passiv.
    Ebenso handelt es sich bei den meisten „mechanisch“ aussehenden Weckern tatsächlich um Elektronische Wecker (zu erkennen an der Batterie). Diese unterscheiden sich von einem Funkwecker durch nichts außer einer passiven Ferritantenne.
    Ein mechanischer Wecker, der tickt, erzeugt sicherlich mehr Schlafstörungen als ein absolut lautloser, elektronischer Wecker, der eine Leistungsaufnahme 0.000001 mW hat, und somit überhaupt gar keine elektromagnetische Interferenz erzeugen kann.

  3. Immer wieder liefert die Wissenschaft ernsthafte Hinweise nicht nur auf Beschwerden wie Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche, sondern auch auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Krebs (Hirn, Ohrspeicheldrüsen), Hormonstörungen und andere Krankheiten durch elektromagnetische Felder. Auch die Fallstudien und Leidensgeschichten elektrosensibler Menschen erlauben eindeutige Aussagen. Die zuständigen Politiker, Behörden und Netzbetreiber ignorieren diese Ergebnisse, es bestehe keine Gefahr. Wer von gesundheitlichen Problemen durch Elektrosmog spricht, wird oft als psychisch krank hingestellt, pathologisiert.“ http://www.bund.net/themen_und_projekte/technischer_umweltschutz/elektrosmog/bundmagazin_artikel/

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