Kopfschmerzen & Krebserkrankungen

Krebs gehört zu den Erkrankungen, vor denen sich die meisten Menschen sehr fürchten. Besonders da sich heutzutage Krebserkrankungen zu häufen scheinen und nahezu jeder jemanden kennt, der davon betroffen ist, ängstigen sich viele Patienten sehr, die längere Zeit unter ungeklärten Kopfschmerzen leiden.

Natürlich kann nur ein Arzt beurteilen, ob Sie tatsächlich von einem Tumor betroffen sein könnten. Allerdings sind Hirntumore eine durchaus seltene Ursache von Kopfschmerzen. Dieser Artikel bietet Ihnen einige erste Informationen, möchte Sie aber auch ermutigen, sich Gewissheit zu verschaffen und bald einen Arzt aufzusuchen.

Welche Symptome deuten auf einen Hirntumor hin?

Ein Hirntumor kann vielfältige Symptome auslösen. Zu den häufigsten Anzeichen zählen neben anhaltenden oder wiederkehrenden Kopfschmerzen Schwindelanfälle mit Übelkeit oder Erbrechen, epileptische Anfälle, starke Vergesslichkeit oder auch Veränderungen der Persönlichkeit, wie beispielsweise zunehmende Aggressivität. Anhand einiger Symptome, wie Sprach- oder Sehstörungen, kann sogar darauf geschlossen werden, in welchem Hirnareal der Tumor liegt. Außerdem hängt die Art der Schmerzen davon ab, wie schnell oder langsam der Tumor wächst.

Die Schmerzen, die ein Hirntumor verursacht, werden meist über Nacht schlimmer, da der Tumor in liegender Position Druck ausübt und eine Schwellung hervorruft. Gewöhnliche Schmerzmittel helfen in der Regel nicht, jedoch verschwinden die Beschwerden tagsüber wieder.

Welche Ursachen hat ein Hirntumor?

Leider ist bislang noch nicht eindeutig geklärt, warum manche Menschen an Krebs erkranken. Besonders bei Hirntumoren gibt es keine abgegrenzte Risikogruppe. Im Verdacht, krebserregend zu sein, stehen unter anderem diverse chemische Substanzen aber auch auch Stress, Elektrosmog, psychische Probleme, die Ernährung und vieles mehr. Lediglich bestimmte genetische Merkmale sowie eine Strahlentherapie im Kindesalter gelten als wissenschaftlich belegt Risikofaktoren.

Wie kann ein Hirntumor diagnostiziert und therapiert werden?

Anhaltenden Kopfschmerzen, für die zuvor keine Ursache gefunden werden konnte, gehen Ärzte meist mit bildgebenden Verfahren, wie einer Computertomographie (CT) oder einer Magnetresonanztomographie (MRT), auf den Grund. Ein Tumor ist in der Regel bereits so zu erkennen. Es stehen jedoch noch diverse weitere Verfahren zur Verfügung. So können etwa eine Lumbalpunktion, bei der Nervenwasser aus dem Rückenmarkskanal entnommen wird, oder eine Gewebeentnahme (Biopsie) ebenfalls Auskunft über den Zustand des Gehirns geben.

Sollte bei einer der Untersuchungen tatsächlich der Verdacht auf einen Tumor bestätigt werden, erfolgt meist eine kombinierte Behandlung aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Wie gut die Chancen auf eine Heilung stehen, hängt dabei von vielen Faktoren, wie der Art des Tumors, dem Stadium der Erkrankung ab.

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