Kohlensäure im Alkohol fördert Kopfschmerzen

Wer hätte das gedacht: Kopfschmerzen kommen keineswegs zwangsweise immer von starken alkoholischen Getränken wie Wodka oder Korn. Die größte Kopfschmerz-Gefahr bergen sprudelnde Getränke wie Sekt und Champagner.

Doch wie kommt das? Kohlensäure bewirkt eine stärkere Durchblutung der Magenschleimhaut. Auf diese Weise gelangt der Alkohol rascher in den Blutkreislauf. Die Folge: Man wird schneller betrunken. Darüber hinaus wird dem Körper Flüssigkeit entzogen. Bereits ein geringer Wasserverlust kann dazu führen, dass sich das Blut verdickt. Im Gehirn reizt dieses dicke Blut dann die Hirnhäute. Diese Reizung ist es, die die üblen Kopfschmerzen am Morgen danach verursacht.

[adsenseyu1]Damit das Blut dünn bleibt, empfiehlt es sich, neben den alkoholischen Getränken immer wieder Wasser oder Fruchtschorle zu sich zu nehmen. Davon abgesehen sollte man sich eine gute Grundlage im Magen verschaffen. Diese darf dabei gerne kalorienreich und fetthaltig sein. Das Fett im Magen blockiert eine allzu rasche Aufnahme von Alkohol ins Blut und verhindert auf diese Weise einen vorzeitigen Vollrausch.

Ist es erst einmal zu spät, kann man nicht mehr viel tun, um den Kater aufzuhalten. Manche Menschen schwören auf einen Kaffee vor dem Zubettgehen, andere schlafen bei offenem Fenster und hoffen, dass die Frischluft den Brummschädel ausbremst. Letztlich muss jedoch jeder für sich selbst herausfinden, was ihm in der misslichen Lage gut tut.

Was Medikamente betrifft, so ist bei einem Kater Vorsicht geboten. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure hilft zwar gegen Kater-Kopfschmerzen, kann aber den ohnehin rebellierenden Magen reizen. Paracetamol ist ebenso wenig sinnvoll, da der Wirkstoff schlecht abgebaut werden kann, während die Leber mit der Verstoffwechselung von Alkohol beschäftigt ist.

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